Erbaueinandersetzung verhindern

Als vorsichtiger Nachlassplaner sollten Sie die Erbengemeinschaft vermeiden. Warum?

  • Die Erbengemeinschaft ist ein rechtlich und faktisch schwer zu organisierendes Konstrukt.
  • Die Verwaltung der Erbengemeinschaft geschieht grundsätzlich gemeinsam; teilweise reicht für die Beschlussfassung die Stimmenmehrheit, teilweise bedarf es der Einstimmigkeit - über die Anforderung kann genüsslich gestritten werden.
  • Es besteht eine Mitwirkungspflicht der Miterben, die notfalls eingeklagt werden muss
  • Probleme tauchen auch bei der Vertretung von einzelnen Miterben auf, insbesondere wenn Minderjährige Mitglieder der Erbengemeinschaft sind.
  • Schwierig ist eine gerechte Verteilung der Nutzen, Lasten und Früchte des Nachlasses.
  • Bei der Nachlassteilung kann man sich über Werte und Ausgleichspflichten streiten.

Eine Erbengemeinschaft provoziert geradezu Streit und die Einschaltung von Anwälten, die dann als lachende Dritte den Nachlass verzehren! Überlegen Sie sich es zweimal, wenn Sie Ihren künftigen eine Erbengemeinschaft antun wollen!

Testament ohne Erbenstreit errichten!

Der künftige Erblasser hat es in der Hand eine Erbengemeinschaft und damit einer Erbauseinandersetzung zwischen Miterben zu vermeiden. Und selbst wenn eine Erbengemeinschaft kann er vielfach auf die Auseinandersetzung Einfluss nehmen.

  • Einsetzung nur eines Erben (Alleinerben)
  • Auseinandersetzungsverbot
  • Regelung der Art und Weise der Erbauseinandersetzung (Ausgleichspflichten, Wertangaben, u.a.)
  • Testamentsvollstreckung